DSL-Newsletter

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen DSL- und Telefonanbieter Newsletter an.

Vorname
Nachname
Email

DSL-Werbung

Das DSL Resale-Verfahren


Die Nachfrage nach schnellen breitbandigen Internetanschlüssen steigt ständig an. Eine Neukunde hat dabei die Wahl, entweder auf die Telekom Tochter T-Online zurückzugreifen, oder einen entsprechenden Reseller der das Backbone, d.h. das Netz der Telekom nutzt, mit der Einrichtung zu beauftragen. Schließlich besteht die Möglichkeit, einen DSL-Anbieter mit eigener Infrastruktur auszuwählen.

DSL und dessen Resale-Anbieter

Das DSL-Resale-Verfahren offerieren mittlerweile fast alle Anbieter für Telekommunikation und Internet ihren Kunden. Dabei verkaufen diese Unternehmen DSL-Anschlüsse und nutzen dafür jedoch die Technik der T-Com, da diese in der Bundesrepublik Deutschland als einziger Internetanbieter über ein flächendeckendes Netz verfügt. Für den Kunden ändert sich lediglich die Rechnung die komplett an den neuen Dienstleister bezahlt wird. Die Telekom freut sich ebenfalls über die neuen Nutzer, da sie ohne Vertriebsaufwand Geld verdient. Außerdem hatte das Unternehmen damit auf eine Erhaltung des Marktanteils an T-DSL-Anschlüssen spekuliert, so dass die Errichtung von zusätzlichen Netzen durch Alternativanbieter unattraktiver werden. Damit haben die Reseller die Möglichkeit einer flexibleren Preisgestaltung. Dennoch bleibt für den Kunden immer zu bedenken, wenn die Telekom wie in den meisten deutschen Städten keine DSL-Anschlüsse anbietet, können die Angebote der Reseller nicht genutzt werden.

Vorteile von T-DSL Resale

Die Angebote der T-DSL Resaler sind fast immer günstiger als die Offerten bei T-Online. So dass ein Wechsel sich in den meisten Fällen lohnt. Die DSL-Anschlüsse der Telekom kosten monatlich zwischen 16,99 Euro für einen T-DSL 1000 Anschluss und bis zu 29,99 Euro für einen 16000er Anschluss. Diese Angebote sind grundsätzlich nur in Verbindung mit einem analogen Telefonanschluss der Telekom verfügbar, dieser schlägt dann zusätzlich mit 15,95 Euro zu Buche.

Nachteile von T-DSL-Providern

Nachteilig für den Kunden ist meist eine langwierige Mindestvertragslaufzeit der DSL-Provider. Zusätzlich entstehen bei einem zukünftigen Anbieterwechsel oder der Rückkehr trotzdem neue Anschlusskosten, die die Ersparnis eventuell schnell zunichte machen können. Zum anderen vergeht zwischen der Kündigung des alten Vertrags und der neuen Bereitstellung eines T-DSL-Anschlusses Zeit. Diese Zeit wird der Nutzer mitunter ganz ohne DSL verbringen. Ein weiterer Nachteil ist, dass Zusatzleistungen wie Fastpath und Upstream 384 im Angebot von Resellern meistens nicht enthalten sind. Da Reseller die Infrastruktur der Telekom nutzen, bleibt die Frage offen wer im Falle technischer Probleme zuständig ist. Im Zweifelsfalle wendet sich der Nutzer an seinen Anbieter, der wiederum mit der Telekom Kontakt aufnimmt, die dann die Schwierigkeiten beseitigt oder auch nicht, und so geht es dann wahrscheinlich weiter.

T-DSL-Resale und die Rechtslage

Die Bundesnetzagentur hat nach dem Entgegenkommen der Telekom ein entsprechendes Verfahren im Juni 2006 eingestellt. Damit dürfen die so genannten Reseller nunmehr 20% des Endpreises für ihre Dienstleistungen behalten. Der Rest muss weiter an die Telekom abgegeben werden. Die ehemalige Regulierungsbehörde macht der margentafarbenen Firma keine Probleme.

Telekom und ihr Monopol

Die Telekom und ihre Töchter verfügen als ehemals staatliches Unternehmen nach wie vor über ein Monopol über die Infrastruktur an Breitband-Netzen. Da die Reseller auf diese Technik zurückgreifen, hat sie an den T-DSL-Anschlüssen ebenfalls die meisten Marktanteile. Zumal sie an den Abschlüssen der Reseller immer mit verdient.

DSL jetzt auch für Telekomverweigerer/ Vor- und Nachteile

Mittlerweile verfügen einige DSL-Anbieter jedoch über eine eigene Netzinfrastruktur, beispielsweise Arcor, Alice DSL, NetCologne, M-net, O2 und Versatel. Damit kann der DSL-Nutzer ganz und gar auf die Telekom verzichten. Dabei ist zu beachten, dass es sich um so genannte Vollangebote handelt, d.h. der User kann das Internet-Angebot nur in Verbindung mit einem Telefonanschluss in Anspruch nehmen. Dabei liegen monatlicher Grundpreis und die Einrichtungskosten meist unter denen der Deutschen Telekom, auch die dafür notwendige Hardware wird in der Regel kostenlos gestellt. Die für Telefongespräche anfallenden Gebühren jedoch liegen meist weit über denen der Call by Call Anbieter, deren Nutzung bei dieser Art der Vertragsbindung nicht mehr möglich. Alternativ kann aber das Internet zum Telefonieren genutzt werden. Auf der anderen Seite bieten zahlreiche regionale Kabelanbieter mittlerweile leistungsfähige Internetanschlüsse. Diese Nutzen dabei die vorhandene Infrastruktur in Form der Kabelleitungen für das Kabelfernsehen. Trotz der Paketangebote, wie Telefon-, Internet- und Kabelanschluss sind diese Angebote möglicherweise günstiger als die Preise für die Anschlüsse der Telekom.